Buchtipp der katholisch.de-Redaktion für Ihren Urlaub - Platz 3 

Katholisch.de Ferienlektüre Platz 3 a

“Im menschlichen Leben muss es Pausen geben”,

schreibt Peter Dyckhoff und widmet sein Buch dem sogenannten Ruhegebet.

Das ist eine alte Gebetsweise, die schon die Wüstenväter praktizierten.

In leicht verständlicher Sprache erklärt der Autor die Haltung des ruhigen Betens.

Wer mehrfach täglich übt, dem verspricht Dyckhoff wunderbare Wirkungen.

Das Gebet könne sogar dabei helfen, Lebenskrisen zu meistern und Schicksalsschläge anzunehmen.

Ehrlich gibt Dyckhoff zu, dass das Ruhegebet auch zu seinem Lebensanker wurde.

Als junger Firmenchef war er dem Burnout nahe, alkoholsüchtig und steckte in einer Lebenskrise.

Doch durch das Ruhegebet habe er einen tiefen inneren Frieden gefunden.

Trotzdem verschweigt der Autor auch mögliche Schwierigkeiten beim  Einüben des Ruhegebets nicht.

Das Buch liest sich wie eine Gebetsschule mit theologischem Tiefgang und vielen wertvollen Tipps für ein erfülltes Gebetsleben.

Ein Buch für alle, die die Freude am Beten verloren haben.

 (Madeleine Spendier)

 

Peter Dyckhoff: Geheimnis des Ruhegebetes 

432 Seiten

Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband

€ 19,99 (D) / € 20,60 (A)

Verlag Herder

ISBN 978-3-451-37528-6

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Katholisch.de .

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“Es ist Wandlung,

neues Leben

und

ein Geschmack von Ewigkeit

zu spüren.”

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Zitat Peter Dyckhoff

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Sanft und leicht bei geschlossenen Augen

Von Andreas Kaiser

Unter der Anleitung von Pfarrer Peter Dyckhoff und der von ihm ausgebildeten Gebetslehrerinnen finden immer mehr Menschen zur urchristlichen Spiritualität zurück.

Wer dem Menschen Peter Dyckhoff einmal begegnet ist, der spürt sofort: Dieser Mann hat etwas Kostbares, eine innere wie äußere Ruhe, eine Klarheit in der Lebensführung und Haltung, wie man sie heute nur noch selten trifft. Und er kann zuhören; fast so als schwinge das Innerste seiner Seele mit.

Der ehemalige Unternehmer aus dem Münsterland ist überzeugt, dass er seine – im Gegensatz zu früher – verwandelte Wesensart vor allem dem Ruhegebet verdankt, das er seit 45 Jahren praktiziert. Zig Bücher zum Thema hat der Westfale, der erst mit 44 zum Priester geweiht wurde, inzwischen geschrieben.

Sein jüngstes Werk „Geheimnis des Ruhegebetes ist diesen Tagen (Mitte Juni) bei Herder erschienen.

Unter Dyckhoffs Anleitung wurden zudem inzwischen rund 40 Menschen zu Gebetslehrern ausgebildet, die nun ihrerseits diesen Schatz aus der urchristlichen Tradition – meist in Form von Wochenendkursen – weitergeben.

Eine von ihnen ist Marie Christine Hartlieb.

Im Gespräch erzählt sie, dass das Gebet seine nachhaltigste Wirkung auf Körper und Geist entfaltet, wenn man sich dafür zweimal am Tag für 20 Minuten in das bibelsprichwörtliche stille Kämmerlein zurückzieht und dabei ein ausgesuchtes Wort, einen Satz aus der Bibel (wie „Komm Herr, eile mir zu helfen“) innerlich wiederholt.

Anders als etwa beim Herzensgebet – in dem viele Beter die Anrufung des Namens Christi an den Atem oder an ihren Herzschlag koppeln und auch im Alltag, etwa beim Gehen oder Geschirrspülen leise vor sich her murmeln – ähnelt das Ruhegebet eher einer absichtslosen Meditation. 

„Du brauchst nicht, wie es in verschiedenen Schulen gelehrt wird, mit dem Geist deine Sinne zu beobachten und sie zu kontrollieren, du brauchst nicht deinem inneren Schatten intellektuell auf die Spur zu kommen … du brauchst auf nichts Acht zu geben, sondern nur ganz sanft und leicht bei geschlossenen Augen dein Gebetswort zu wiederholen, schreibt Dyckhoff.

Trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Einfachheit entfalte das Gebet oft eine tiefere Wirkung als etwa die Zen-Meditation, berichtet Hartlieb. „Das ist wie eine geheime Datenleitung zum Herrn“. Viele Beter machen im Zuge ihrer Praxis Gottes- oder Einheitserfahrungen.

Fast immer sei „Reinigung und Heilung“ zu beobachten, sagt Hartlieb. Diese Läuterung hat auch Pfarrer Dyckhoff erfahren. Er überwand mit dem Gebet einen Hang zum Alkohol. Zudem beobachtete er an sich selbst „wie es in mir – ich möchte sagen, in meiner Seele – lichter wurde“, sich allmählich sein einstmals „ständig umherspringender Geist“ stabilisierte und sich nach und nach in ihm „eine tiefe Ruhe ausbreitete“.

Nach Recherchen von Dyckhoff stellt das Ruhegebet „die Urform des später auf dem Berg Athos und in Russland gepflegten Jesus- oder Herzensgebetes dar.

Überliefert hat es erstmals Johannes Cassian (360–435).

Nachdem die Mystik aber vor allem in den Westkirchen nach und nach an Bedeutung verlor, war es vor allem Dyckhoff, der diese bereits von den Wüstenvätern praktizierte Gebetsweise wiederbelebte. Das Ruhegebet wurde zu seiner Lebensaufgabe. Um die tiefe Form der Kontemplation auch über seinen Tod hinaus weiter zu verbreiten, hat der 78Jährige die „Stiftung Ruhegebet“ gegründet.

Da es ihnen weit mehr um die Sache als um den eigenen Vorteil geht, bieten sämtliche von Dyckhoff ausgebildeten Gebetslehrer ihre Dienste für ganz kleines Geld an. Ein dreitägiger Einführungskurs, in denen die Teilnehmer auch ein Übungsbuch und eine DVD erhalten, kostet gerade mal 50 Euro.

 

Zur Sache - Medien und Kurse

 

Das Buch „Geheimnis des Ruhegebets“(432 Seiten.  ISBN 978-3-451-37528-6) ist das jüngste Buch von Peter Dyckhoff über das Ruhegebet, so wie es bereits Johannes Cassian in seinen „Collationes patrum“ im Jahr 428 beschrieben hat. Zur Einübung eignet sich auch gut das kürzere und preiswertere „Das Ruhegebet einüben“ (280 Seiten. ISBN: 978-3-451-32397-3)

Eine Übersicht über die meisten in Deutschland tätigen Ruhegebetslehrer und deren dreitägige Einführungs- und anschließende Vertiefungskurse sowie einzelne, gemeinschaftliche Ruhegebetsabende findet sich im Internet unter www.ruhegebet.com.

Im Verlag Bibel.TV ist eine Doppel-DVD erschienen, auf der Peter Dyckhoff Interessierte in das Ruhegebet einweist und über seine Erfahrungen mit diesem inneren Gebet berichtet: www.scm-shop.de/ruhegebet.html

Veröffentlicht wurde dieser Artikel in folgenden Zeitungen der Verlagsgruppe

BISTUMSPRESSE

Kirchenzeitung - Artikel von Andreas Kaiser 2016 06 WO veröffentlicht

 

PDF des Artikels zum Download:

Kirchenzeitung – Artikel von Andreas Kaiser 2016 06 

 

Johannes von Avila

Dyckhoff ist es gelungen, das bedeutendste Werk des Heiligen nicht einfach nur neu zu übersetzen, sondern in das heutige Verständnis zu übertragen.

Er bietet nachfolgend eine Hinführung zu seinem Buch, dem er den Untertitel „Geistlich leben nach Johannes von Avila“ gegeben hat.

Von Peter Dyckhoff

Die Botschaft des hl. Johannes von Avila (1499/1500-1569) an alle Christen ist zeitüberdauernd.Dennoch können sich viele Menschen unter dem Namen Johannes von Avila (Juan de Avila)so recht niemanden vorstellen.

Nicht selten hört man, dass er mit Johannes vom Kreuz verwechselt wird, der ebenso im 16. Jahrhundert in Spanien gelehrt hat. Wahrscheinlich kommt das von der unmittelbaren Nähe, die Johannes vom Kreuz zuTeresa von Avila hatte.

Johannes von Avila bekam seinen Namen von seinem Vater Alonso de Avila, der ein jüdischer Konvertit war und in Almodóvar del Campo(Kastilien) lebte.

Johannes war Priester und Prediger – zuerst in Andalusien und dann in ganz Spanien.

Kostbare christliche Weisheiten für den Glaubensweg

Sein Hauptwerk nannte er „Audi, filia“ („Höre, Tochter“) nach dem elften Vers von Psalm 45: Höre, Tochter, sieh her und neige dein Ohr, vergiss dein Volk und dein Vaterhaus!

In dieser Schrift, die mit der„Nachfolge Christi“ des Thomas von Kempen und der„Philothea“des Franz von Sales auf einer Stufe steht, berücksichtigt er die besonderen Gnadenerweise, die seine geistliche Tochter Doña Sancha Carrillo auf ihrem Glaubensund Gebetsweg erfuhr.

Um diese in „alter“ Sprache formulierten kostbaren christlichenWeisheiten und Hinweise zum Umgang mit sich, mit anderen und mit Gott auch heute leichter zugänglich und nachvollziehbar zu machen, wurde die „Audi, filia“ unter dem Titel„Die leise Sprache Gottes“ in das heutigeVerständnis übertragen.

In dieser 113 Kapitel umfassenden Schrift ist Johannes von Avila darum bemüht, den Leser an die Hand zu nehmen, ihn zu lichtvollen Erfahrungen zu führen und ihm denGeist der heiligenGeheimnisse näher zu bringen.

Lässt man sich auf diesen geistlichen Weg ein, darf man spüren, wie im menschlichen Herzen Begeisterung und Liebe geweckt werden. Die Sprache, in der das hohe Gut des Glaubens und der Glaubenserfahrung vermittelt wird, ist von großer Bedeutung.

Daher beginnt „Die leise Sprache Gottes“ zunächst damit, die Sprache Gottes von der Sprache der Welt, in der Gott nicht vorkommt, zu unterscheiden. Der Mensch muss sich entscheiden, ob er die leise Sprache Gottes wahrnehmen oder der Sprache des Widersachers sein Ohr schenken möchte.

 

Durchdrungen von den Schätzen der Heiligen Schrift

Vom 5. Kapitel bis zum 11. Kapitel befasst sich Johannes von Avila ausführlich mit einem für ihn sehr wichtigen Thema: den sexuellen Kräften im Menschen. Eine von aller wahren Liebe losgelöste Lust führt zu einer tiefen menschlichen Tragik.

Subtile Texte, die uns zu tieferer Selbsterkenntnis führen, sprechen niemals eine Drohung aus, sondern sind licht- und hoffnungsvoll.

Johannes war ein hervorragender Kenner der Heiligen Schrift – sowohl desAlten als auch des Neuen Testamentes. Daher lässt er viele Bibelzitate in den Text einfließen. Durch treffende Beispiele – besonders aus dem Alten Testament –, die vielen von uns nicht geläufig sind, wird uns unsere jeweilig eGlaubenssituation vor Augen geführt.

Dadurch wird einZusammenhang zwischen den beiden Testamenten und unserem Leben aktualisiert und erfahrbar gemacht, der oft vermisst wird.

Das aufmerksame Lesen der Texte birgt eine große Kraft und Wahrheit in sich, die uns stärkt und tiefe Freude und Erfüllung bringt. Hinweise, wie ein religiöser Text in die Praxis umzusetzen ist, geben dem Leser die Möglichkeit, die Lektüre zu unterbrechen und sich den geistlichen Übungen zu widmen.

Die Vignetten vor den meistenKapiteln sollen ebenso dazu beitragen, innezuhalten, zu betrachten und Gelesenes individuell zu vertiefen. Sehr behutsam und rücksichtsvoll zeigt uns Johannes vonAvila geistlicheWege,wie wir – vornehmlich im Gebet derHingabe – unseren eigenen Willen im Willen und in der Liebe Gottes aufgehen lassen können.

Gott möchte uns mit seiner leisen Sprache der Liebe berühren, wenn wir fähig werden, uns ihm hinzugeben. Um die Fülle göttlicherMitteilungen wahrnehmen zu können, ist es immer wieder notwendig, sich im Gebet in Gott zu versenken.

Auf dem Fundament von Kreuz und Auferstehung

Im Mittelpunkt von allem steht Jesus Christus: sein Weg über das Kreuz in die Auferstehung. Das wohl allen Menschen auferlegteKreuz bildet den Anfang des mystischenWeges zur Vereinigung mit Gott.

Johannes von Avila weist oftmals auf den Gekreuzigten hin, um uns zu zeigen, dass wir durch die Annahme unseres Kreuzes immer tiefer in Jesus Christus und die durch ihn erwirkte Erlösung hineinwachsen.

Wenn wir durch Selbsterkenntnis und ein Überströmen der göttlichen Gnade ganz und gar mit Freude und Dank an Gott erfüllt sind und aus tiefem Herzen bereit sind, ihm zu dienen, vermögenWorte dies kaum mehr auszudrücken. Ganz von selbst verdichtet sich dann der Text und geht über in eine Art Lied oder Lyrik.

Dieser Wechsel lässt innehalten und möchte das Auge ein wenig ausruhen lassen,damit man die Wichtigkeit des Gesagten besser erkennt undsich zu Eigen macht.

Die leise Sprache Gottes“ möchte ein geistlicher Begleitersein, der tiefere Ebenen des Glaubens für uns erfahrbar macht und unserer Sehnsucht nach Heil und bleibender Liebe entgegenkommt.

Am Ende zeigt Johannes von Avila die Schönheit des Glaubens und die Schönheit der menschlichenSeele,wenn sie nicht mehr durch die Sünde verdunkelt ist, sodass sie durch die Hinwendung zu Jesus Christus neu erblühen kann. Die Texte fordern dazu auf, aufzuhorchen und hinzuhören,wie es im elften Vers von Psalm 45 gesagt ist:

Höre, Tochter, sieh herundneige deinOhr, vergiss deinVolkund dein Vaterhaus! So ist es zu verstehen, dass die Schrift „Audi, filia“ mit dem folgenden Vers endet: Der König verlangt nach deiner Schönheit; er ist ja dein Herr, verneig dich vor ihm (Ps 45,12).

 Kirche heute 2+3/2016

Werner Schiederer

Die PDF zum Download der Rezension:

Hauptwerk des Hl. Johannes von Avila in neuem Glanz

 

Buchempfehlung

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Worte an unsere Zeit

Wenn man Johannes von Avila durch sein Hauptwerk „Audi, filia“ etwas näher kennengelernt hat, ist es möglich, sich vorzustellen, welche Botschaften er heute für uns hätte.

Zu dieser Überzeugung gelangte Dr. Peter Dyckhoff nach seiner Beschäftigung mit den Schriften des Kirchenlehrers. So verfasste er einen fiktiven Brief, als würde sich der hl. Johannes von Avila im 21. Jahrhundert an die Menschen von heute wenden.

Es handelt sich beim nachfolgenden Schreiben sowohl um eine Zusammenfassung als auch um eine aktuelle Auswertung des Hauptwerks für unsere Zeit.

 

s. dazu die PDF zum Download:

Impulse des hl. Johannes von Avila für das geistliche Leben

Katholische Sonntagszeitung

Die spirituelle Seite

Nr. 27 – 9. / 10. 7. 2016

PDF zum Download

Katholische SonntagsZeitung – Nikodemus vom Berg PD 2016 07

Katholische SonntagsZeitung - Nikodemus vom Berg PD 2016

Ruhegebet_Cover .Worum es im Ruhegebet geht

› Neue Zugänge zu einer alten Gebetsweise

› Von einem ausgewiesenen Experten des Ruhegebets

Viele Menschen haben nie gelernt zu beten, oder haben es durch ihre Lebensumstände wieder verlernt.

Andere aber sind von der Kraft des Betens überzeugt, weil sie wunderbare Erfahrungen zum Beispiel mit dem Ruhegebet gemacht haben.

Dieses Buch zeigt, wie eine Gebetsweise wie das Ruhegebet eine so große Wirkung entfalten kann.

Peter Dyckhoff geht schrittweise den Tiefen des Ruhegebetes auf den Grund und eröffnet den Zugang zu dieser alten und so einfachen Gebetsweise.

Ein Buch, das diesen wunderbaren Gebetsweg entdecken hilft.

Geheimnis des Ruhegebetes

Information zum neuen Buch von Peter Dyckhoff bei Herder 2016

Wie ist es möglich, dass eine einfache Gebetweise wie das Ruhegebet so große Wirkung zeigen kann? Viele Menschen haben niemals Beten gelernt oder haben es durch ihre Lebensumstände wieder verlernt. Es gibt aber auch viele Menschen, die von der Kraft des Betens überzeugt sind, da sie wunderbare Erfahrungen mit dem Ruhegebet gemacht haben.

Der Autor berichtet, aus welchen Tiefen ihn das Ruhegebet wieder ins Leben führte. Was ist das eigentliche Geheimnis des Ruhegebetes? Dieser Frage wird nachgegangen, um vielen Menschen den Zugang zu dieser alten und einfachen Gebetsweise zu eröffnen und um allen Menschen, die das Ruhegebet beten, Unterstützung, Ermutigung auf ihrem Lebens- und Glaubensweg zu geben und ihnen neue Perspektiven des Betens zu eröffnen.

 „Vor fast fünfzig Jahren erlernte ich das Ruhegebet, das eine Wandlung in mir vollzog, die zu einem tief greifenden grundlegenden Glauben führte. Ganz allmählich darf ich mich seit dieser Zeit dem ‚Geheimnis des Glaubens‘ nähern – eine der wesentlichsten Erfahrungen in meinem Leben. Es freut mich, dass ich in diesem Buch die Erkenntnisse und das Wissen um das Ruhegebet weitergeben kann.“

 „Vielen Menschen in Bedrängnis durfte ich bisher helfen, indem ich sie in die Praxis des Ruhegebetes einwies. Aber auch Menschen, die ihr Leben erfüllender leben und vor allem ihren Glauben vertiefen möchten, erlernen und praktizieren diese Gebetsweise mit großem Gewinn. Sie werden von dem Zuviel und der damit verbundenen Dunkelheit befreit, sodass ihnen das Licht, Christus, einleuchten kann.“

Die Symbole oder Bilder vor jedem Kapitel möchten den Leser einladen, inne zu halten, ihre Aussagen zu erspüren und sie mit in den jeweils folgenden Text zu nehmen. Möge das Buch „Geheimnis des Ruhegebetes“ dazu beitragen, dass viele Menschen diesen neuen wunderbaren Gebetsweg entdecken und denjenigen tiefere Einsicht und Erkenntnis gewähren, die das Ruhegebet bereits beten. Möge das Buch den großen Wert dieses alten christlichen Gebetsweges erkennen lassen und den Betenden zu Jesus Christus führen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

Geheimnis des Ruhegebetes (Kurzinformation)

Einer Welt, die von zerstörerischen Kräften bedroht ist, aber zutiefst die Sehnsucht nach Frieden und göttlicher Nähe verspürt, kommt das Ruhegebet in seiner Einfachheit und großen Wirksamkeit entgegen.

Das Buch „Geheimnis des Ruhegebetes“ geht weit über die Praxis des Gebetes hinaus und offenbart auf biblischem Hintergrund Zusammenhänge mit dem Beten Jesu.

  • Das Ruhegebet ent-decken
  • In das Geheimnis des Ruhegebetes eintauchen
  • Der weglose Weg zur unerschöpflichen Quelle

Es wird die Verwirklichung des Ziels allen Betens aufgezeigt wie auch der große Wert, der Sinn und die Wirkung der Hingabe an die Liebe Gottes.

In Weiterführung des Buches „Einübung in das Ruhegebet“ (Herder), das alle Aussagen des Johannes Cassian (360-435) über das Ruhegebet zusammenfasst, eröffnet „Das Geheimnis des Ruhegebetes“ eine neue Perspektive:

Christliche Tradition, Bedeutung des Schweigens, Zeit investieren statt zu verlieren, Welt der Träume, Nahrung der Seele und des Körpers, Einblick in göttliche Geheimnisse, Philosophie der Hingabe, Schlüssel zur inneren Kraftquelle, ruhevolle Wachheit und Gottesbewusstsein.

Bete ruhig Der SONNTAG 2016 05 a

Bete ruhig Der SONNTAG 2016 05 b

 

Bete ruhig Glauben leben 01 Bete ruhig Glauben leben 02 Bete ruhig Glauben leben 03 Bete ruhig Glauben leben 04 Bete ruhig Glauben leben 05

 

Kath Sonntagsblatt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Als PDF zum Herunterladen mit besser lesbarem Text: Kath Sonntagsblatt Nr 9_2016

 

Titelbild

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Peter Dyckhoff

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Bete ruhig

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Geb., ca. 288 Seiten

12,0 x 19,0 cm, mit Lesebändchen

€ 14,95 (D), € 15,40 (A)

ISBN 978-3-9454011-7-0

 

 

 

 

Mit „Bete ruhig“ stellt Peter Dyckhoff ein neues Buch zur Hinführung zum Ruhegebet vor, ein Gebet aus der christlichen Tradition, das von Johannes Cassian (360–435) schriftlich überliefert wurde.

Einfach und gleichzeitig groß in der Wirksamkeit führt die Übung des Ruhegebetes zu tiefgreifenden Veränderungen im Leben und im Glauben. Der Autor betet und lehrt diese einfache Gebetsweise bereits seit 45 Jahren.

Peter Dyckhoff beschreibt einfühlsam und verständlich die Schritte zum Ruhegebet, das jeder im Alltag leicht praktizieren kann. Gerade für Menschen unserer Tage ist ein anstrengungsloses Innehalten und ein kurzes Verweilen vor Gott lebensnotwendig, um von ihm getragen zu werden.

Textauszug

… Im Land der Bibel gehört der Hirte mit seiner Herde zum täglichen Leben und steht auch heute noch in hohem Ansehen. Das Bild Gottes als Hirte ist ein erstaunlich reifes Bekenntnis des Vertrauens zu Gott. Zum Wandern auf rechten Pfaden gehört, dass Gott den Menschen führt.

Im Ruhegebet verlassen wir uns ganz und gar auf die Führung Gottes und vertrauen darauf, dass diese auch außerhalb unserer Gebetszeit geschieht.

Der Betende bekennt sich zum Herrn, vertraut auf ihn und ruft seinen heiligen Namen an. Der Hirte, Gott, der Herr, schenkt neue Frische und Lebenskraft und lässt denen, die ihm folgen, große Fürsorge erfahren. Auch auf gefährlichen Wegen fürchtet der Betende kein Unheil, denn er ist sicher, dass der Herr ihn vor jedem Fall behüten und den rechten Weg führen wird.

Er kann sich vertrauend auf den Herrn verlassen, da er die Erfahrung gemacht hat, dass dann nur Gutes und Heil entsteht.

Nur wenigen ist es heute noch vergönnt, das Leben von Hirten kennen zu lernen. Daher steht für uns dieses Bild am Rand der Erfahrung und ist für unser Gebetsleben nicht sofort auszuwerten. Weil dieses Bild aber eine so tiefe Ruhe, Vertrautheit, liebende Fürsorge und vor allem Hingabe in sich birgt – Elemente, die ebenso dem Ruhegebet eigen sind –, soll es noch einmal bedacht und vertieft werden.

Der Hirte führt die Herde – er geht ihr voran. Die stärksten Schafe folgen ihm unmittelbar: die Leitschafe. Ihnen wiederum folgt die Herde, die sich eng zusammen schließt. Hunde, die eigens dafür abgerichtet sind, sorgen dafür, dass sich kein einzelnes Schaf verirrt und so die Verbindung zur Herde verliert. Erreicht die Herde einen neuen Weideplatz, achtet der Hirte darauf, dass die Schafe sich nicht verlieren, sondern zusammenbleiben. Ein einzelnes Schaf kann sich allein nicht orientieren, sondern immer nur in der Herde, das heißt, mit den anderen Schafen zusammen. Nur gemeinsam und mit dem Hirten erreichen sie den neuen Weideplatz und die Quelle, die ihren Durst stillt.

Der Hirte sucht sich, wenn es landschaftlich möglich ist, einen etwas erhöhten Platz, von dem aus er die gesamte Herde im Blick hat. Wenn alle angekommen sind und Ruhe herrscht, gibt auch der Schäferhund Ruhe und bleibt beim Hirten, um von hier aus auf die Herde zu schauen und Acht zu geben.

Das Bild vom Schäfer und seiner Herde ist ein Bild von Christus. Die Frage stellt sich: Wohin führt er uns? Er führt uns an einen Ort, wo dieser eine Mensch, Christus, mit uns Menschen gleich ist. Er, der Auferstandene, möchte uns mit hinein nehmen in seine Auferstehung und in das ewige Leben führen, das für uns bestimmt ist. Um ihm zu folgen, müssen wir einen Weg mit ihm gehen, einen Weg der Hingabe, der Sammlung verlangt.

Allein diesen Weg zu gehen, ist gefährlich; wir sollten ihn gemeinsam gehen, indem wir uns auf ihn hin versammeln. Wie wunderbar, wenn daraus eine Einheit in der Liebe entsteht.

Isoliert können wir diesen Weg nicht gehen. Der Einzelgänger ist in Gefahr, all das, was ihm einmal an Gnade und liebendem Entgegenkommen geschenkt wurde, wieder zu verlieren und selbst verloren zu gehen.

Ein verlorenes Schaf findet von sich aus niemals zur Herde zurück. Es verhungert und verkommt oder wird von wilden Tieren zerrissen. Darum wacht der Hirte über seine Herde und geht dem Verlorenen nach, um es wieder heimzuführen.

In Jesus Christus möchte der Vater uns sammeln, dass wir mit ihm, durch ihn und in ihm Liebe erfahren, die keinen Anfang und kein Ende kennt, sondern immerwährend ist.

Durch das Ruhegebet entsteht Sammlung unserer Gefühle, ja, unserer gesamten Innerlichkeit, sodass wir uns – unserer seelischen Natur entsprechend – ganz auf den Herrn ausrichten und fähig werden, das Geschenk der Gnade anzunehmen und in der Begegnung mit anderen Menschen diese Gabe weiter zu schenken.

Was wir auch tun und wo immer wir sind: Wir sollten darauf achten, dass die Gottesliebe durch uns im täglichen Leben ihren Ausdruck findet. Durch uns, die wir der Stimme des Hirten folgen, muss Einheit und Frieden entstehen. Jesus betet fürbittend zum Vater:

Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir (Johannes 17,22-23a).

Es offenbart sich uns, was zur Einheit führt und was nicht.

Wir erkennen es rechtzeitig, und es liegt dann an uns, wie wir uns entscheiden. Alles, was zur Einheit führt, ist zu bejahen. Umgekehrt: Alles, was zerstreuend wirkt, was uns isoliert von anderen, ist zu meiden und abzulehnen. Die Sammlung, die Jesus für uns im Auge hat, setzt voraus, nicht ausschließlich die Fehler des anderen zu sehen und ihn abzuweisen, sondern ihn trotz seiner Fehler und Schwächen zu bejahen.

Sich sammeln, wie es im Ruhegebet ganz von selbst geschieht, vermögen nur wenige Menschen. Viele Krankheiten – und besonders psychische Krankheiten – lassen es nicht zu, das Ruhegebet zu beten, denn durch die tiefe Ruhe können sich zu viele Spannungen lösen, mit denen dann der Kranke nicht fertig wird. Dies verwirrt ihn und macht ihm sogar Angst. Das Heil liegt auch nicht in dieser oder jener Gebetsweise – Gebetsweisen bereiten lediglich den Weg. Das Heil liegt ganz allein in der Liebe, die wir von Menschen und letztlich von Gott empfangen. Diese Liebe führt uns zusammen in eine Liebe, die auch das nicht so Liebenswerte zu lieben vermag. Diese Liebe ist es, die der Schöpfer in unser Herz senkt. Indem er uns liebt, macht er uns liebenswert.

Vor dem Pfingstereignis waren alle einmütig versammelt an einem Ort. Es war ein Versammeltsein in Liebe. Das Beten und die Sammlung des Einzelnen führen zu einer Ver-sammlung, die höher steht als die Sammlung des Einzelnen. Das Beten und die damit verbundene Sammlung ist Voraussetzung für eine Versammlung in Frieden und Einheit. Dass die Versammlung noch wichtiger ist als die Sammlung des Einzelnen, durchdringt die gesamte Bibel.

Im Gleichnis vom guten Hirten ist das Erste, was Jesus uns erfahren lässt: Der Herr möchte uns um sich versammeln und uns zur Einheit mit ihm führen. Dies geschieht durch ihn und mit ihm und in ihm. Es ist ganz erstaunlich, zu sehen, wie Schafe dem Hirten folgen, der ihnen vorausgeht. Er nennt sie bei ihrem Namen und sie kennen seine Stimme, auf die sie sich verlassen können. Wenn die Schafe über die Weide zerstreut sind, braucht der Hirte sie nur zu rufen. Sie sammeln sich und ziehen mit dem Hirten zu einem anderen Weideplatz. So gerät die gesamte Herde in Bewegung und folgt der Stimme des Hirten.

Ein Weiteres will uns das Bild vom guten Hirten sagen. Jesus möchte, dass wir uns bei ihm geborgen fühlen.

 

Über den Autor:

Dr. Peter Dyckhoff, geb. 1937, studierte Psychologie und war viele Jahre als Geschäftsführer eines Industriebetriebes tätig. 1981 zum Priester geweiht, arbeitete er als Gemeinde-, Wallfahrts- und Krankenhausseelsorger. Er ist anerkannter Experte für das christliche Ruhegebet und wurde 2006 über dieses Thema zum Doktor der Theologie promoviert.

2013 gründete er die Stiftung Ruhegebet.

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Spanische Mystik, biblisch fundiert „Die leise Sprache Gottes“: Geistliche Anregungen von einem der jüngsten Kirchenlehrer.

Am 7. Oktober 2012 erhob Papst Benedikt XVI. den spanischen Heiligen und katholischen Reformer Johannes von Avila (geboren am 6. Jänner 1499/1500, gestorben am 10. Mai 1569) gemeinsam mit der heiligen Hildegard von Bingen zum Kirchenlehrer.

Der neue Kirchenlehrer verfüge über „eine gründliche Kenntnis der Heiligen Schrift“ und sei von „einem brennenden missionarischen Geist erfüllt“ gewesen, sagte der Papst damals.

Das Hauptwerk des Kirchenlehrers heißt „Audi, fi lia“ („Höre, Tochter“). Peter Dyckhoff , anerkannter Experte für das christliche Ruhegebet, hat das Werk unter dem Titel „Die leise Sprache Gottes. Geistlich leben nach Johannes von Avila“ (HerderVerlag) neu ins Deutsche übertragen.

In 113 Kapiteln führt der Heilige die Leser auf den Weg des geistlichen Lebens, seine Th eologie ist eine anregende Gebets- und Weisheitstheologie, basierend auf einem starken biblischen Fundament.

Entscheidend sei es, so Dyckhoff , sich „immer wieder im Gebet in Gott zu versenken“. Der Leser, die Leserin lerne, „in das eigene Herz zu blicken, im Gebet der Hingabe den eigenen Willen aufzugeben und  sich ganz dem Willen Gottes zu überlassen“.

1526 wurde Johannes von Avila zum Priester geweiht: „Statt nach seiner Primiz ein glänzendes Gastmahl zu veranstalten, lud er zwölf Arme ein und bediente sie mit großer Freude und Hingabe“, schreibt Dyckhoff  im Nachwort.

1531 wurde der Heilige  wegen einer Predigt, die ihm falsch ausgelegt wurde, eingekerkert. Im Gefängnis fi ng Johannes von Avila an, „Audi, fi lia“, sein Hauptwerk, niederzuschreiben. Am 16. Juni 1533 wurde er schließlich von der Inquisition freigesprochen und aus der Gefängnishaft entlassen.

Für Sie gelesen von Stefan Kronthaler

 

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Tagespost

tagespost Kraft zur Gottesbegegnung 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Tagespost ist die einzige überregionale katholische Tageszeitung im deutschsprachigen Raum.

PDF zum Downloaden:

Die_Tagespost2015 07 16.pdf_Kraft zur Gottesbegegnung

 

 

Um den Text zu lesen 

das Bild oder

den unten stehenden LINK anklicken

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Damit die Seele federleicht wird – Kirchenzeitung München

KirchenzeitungBild

Mit Freude und Dankbarkeit blicken wir auf eine erfüllte und gesegnete Woche zurück:

Sieben neue Lehrende des Ruhegebetes wurden in dieser Zeit von Pfarrer Dr. Peter Dyckhoff ausgebildet, um dieses wunderbare Gebet weitergeben zu können.

Die Tage in Hamicolt und die Atomsphäre in der Gruppe haben auch uns, den bisher ausgebildeteten Lehrenden, die mit dabei sein konnten, sehr gut getan und wir sind erfüllt und bereichert wieder nach Hause zurückgekehrt, neu gestärkt für die kommenden Kurse.

Gruppenbild Ausbildung neuer Lehrender 2015 . .

 

Hinausfahren auf den See der tiefen inneren Ruhe mit einem uralten Gebet

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EIN WEG ZU INNEREM FRIEDEN

Pfarrer Peter Dyckhoff empfiehlt und lehrt das Ruhegebet

Der Priester Peter Dyckhoff ist einer der erfolgreichsten christlichen Schriftsteller der Gegenwart. Zugleich widmet er sich der Kurstätigkeit und der persönlichen Beratung. Sein großes Anliegen ist es, das Ruhegebet nach Johannes Cassian (360 – 435) als befreiende Erfahrung christlichen Betens neu zu vermitteln. Von P. Robert Prenner

St. Antoniusblatt: Wie sind Sie zum Ruhegebet gekommen?

Peter Dyckhoff: Es gab eine Zeit, in der ich mich sehr allein gelassen, überfordert und unverstanden fühlte. Nach dem plötzlichen Unfalltod meines Vaters – er verunglückte mit dem Auto – war es jetzt für mich selbstverständlich, in Vaters Firma einzusteigen. Dazu fehlten mir aber kaufmännische und technische Erfahrungen sowie die Liebe zu diesem Beruf.

Nach zwei bis drei Jahren musste ich feststellen, dass ich den Aufgaben nicht gewachsen war, und ich begann mehr Alkohol zu trinken und Tabletten zu nehmen. Ein Pfarrer machte mich mit einem Freund bekannt. Durch ihn nahm ich die Gelegenheit wahr, an einem Kursus zur „Einübung in das Ruhegebet“ teilzunehmen. Letzte Hoffnung ließ mich diesen Schritt tun, und ich wurde mehr als reichlich belohnt.

St. Antoniusblatt: Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Gebet gemacht?

Dyckhoff: Die Erfahrung, mit leeren Händen, das heißt, ohne irgendeine Leistung im Gebet vor Gott treten zu dürfen, war für mich die entscheidendste und beglückendste Erfahrung. Ich durfte Hilfe und Zuwendung erfahren und mein Leben änderte sich von Grund auf. Der Weg über das Ruhegebet hat mich zum Priestertum geführt. Einzig und allein hatten bisher Ge- und Verbote mein Glaubensleben bestimmt. Jetzt steht an erster Stelle die Hingabe im Gebet und alles andere folgt danach. Aus diesem sich Versenken in Gott erwächst eine innere Ruhe, die auch während aufregender Momente im Alltag nicht schwindet. Sie lässt mich Dinge objektiver und gelassener sehen.

St. Antoniusblatt: Worin besteht eigentlich das Ruhegebet?

Dyckhoff: Das Ruhegebet ist die Urform des Herzens- oder Jesusgebetes und wurde in lateinischer Sprache von Johannes Cassian (360 – 435) aufgezeichnet und überliefert. Er vereinfachte diese Gebetsform, indem er nur ein Wort zur wiederholten Anrufung Gottes empfahl. Der Beter überwindet damit von selbst alle bewusste Gedankenaktivität und bleibt in der Ausrichtung auf Gott, in der nichts Negatives Platz hat. Dieses einfache Wiederholungsgebet hält den Beter wach und offen für die Gaben Gottes. Da sich trotz der Einfachheit dieser Gebetsweise immer wieder Fehler in der Ausführung einschleichen, ist es empfehlenswert, sich der Literatur zum Ruhegebet zu bedienen und/ oder einen Lehrenden zu kontaktieren.

St. Antoniusblatt: Wie kann das Ruhegebet eingeübt werden?

Dyckhoff: Am einfachsten ist es, einen dreitägigen Kurs zur „Einübung in das Ruhegebet“ zu besuchen. Wer dazu keine Möglichkeit hat, kann mit einem Lehrenden des Ruhegebetes Kontakt aufzunehmen.

Das Entscheidende und uns Wandelnde geschieht nicht unbedingt während eines Kurses; es geschieht in kleinen Schritten zu Hause, wenn wir regelmäßig zweimal täglich im Sitzen und mit geschlossenen Augen das Ruhegebet beten. Die Wirkung ist individuell verschieden und kann daher nicht vorausgesagt werden. Wichtig ist es: die Zeit von zwanzig Minuten nicht zu überschreiten und die von zwölf Minuten nicht zu unterschreiten, bei wiederkehrenden Schmerzen einen Arzt aufzusuchen und sich bei Fragen oder gar Problemen an einen Lehrenden des Ruhegebetes zu wenden.

St. Antoniusblatt: Hat diese Gebetsform etwas mit Konzentration zu tun?

Dyckhoff: Das Ruhegebet, ein Lassen der sowohl körperlichen als auch geistigen Aktivitäten, ist das genaue Gegenteil von Konzentration. Beim Ruhegebet nehmen wir alles, wie es kommt, geben aber dem Gebetswort – ohne uns darauf zu konzentrieren – in allem den Vorrang.

Das ist ein anstrengungsloses Vorgehen, das Entspannung und tiefe Ruhe für Körper, Geist und Seele vermittelt. Bei der Konzentration treten nach einer bestimmten Zeit Ermüdungserscheinungen auf und wir benötigen Erholung.

Das Ruhegebet dagegen ist bereits nach wenigen Minuten des Eintauchens reinste Erholung für Körper, Geist und Seele.

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GLAUBE St. Antoniusblatt – Heft Nr. 10

* Foto Martin Lercher

Ich werde mir das Buch „Das Ruhegebet einüben“ für die lectio continua vornehmen, denn es atmet Tiefe und Weite.

Das spanische Exemplar habe ich an Papst Franziskus weitergeleitet.

Mons. Georg Gänswein

Arcivescovo tit. di Urbisaglia

Prefetto della Casa Pontificia, Roma

 

 

Ich bin überzeugt, dass „das Ruhegebet“ eine der eindringlichsten und hilfreichsten Einführungen in das Gebetsleben ist für Menschen in einer ruhelosen und angstvollen Welt. Das Buch ist eine vorzügliche Wegweisung für alle Menschen, die mitten in unserer angespannten und überfüllten Welt nach einer ruhigen Zeit suchen und nach einem umfassenden, Sicherheit bietenden Beisammensein mit Gott.

Henri Nouwen

 

 

Mit Spannung nimmt man diesen neuen Versuch einer Erschließung Cassians für die Gegenwart in die Hand. Das Buch ist nicht für Kenner geschrieben, sondern für die Praxis von Suchenden unserer Tage, denen bislang Namen wie Johannes Cassian und Evagrius Pontikus völlig unbekannt waren.

Altabt Emmanuel Jungclaussen OSB

 

 

Das Wort „Deus in adiutorium meum intende – Domine adiuvandum me festina“ ist mir seit Ende meiner Schulzeit zu einem lieben Gebet geworden.

Bischof Reinhard Lettmann, Diözese Münster

 

 

Die „Einübung nach Johannes Cassian“ ist für mich persönlich ein sehr großer Gewinn. Natürlich hatte ich einiges darüber gehört und im Zusammenhang mit dem Jesusgebet gelegentlich auch einiges versucht, ohne allerdings einen rechten Zugang zu finden. Ihre „Einübung“ halte ich für ein sehr großes Geschenk und hoffe nur, dass das Buch viele Menschen findet und ihnen einen Zugang eröffnet. Keinen Zweifel habe ich, dass zahllose Zeitgenossen – vielleicht ohne es zu wissen und zu kennen – das Ruhegebet suchen.

Bischof Josef Homeyer, Diözese Hildesheim

 

 

Vielen Dank für das wunderbare Buch „Das Ruhegebet“. Möge es viele Menschen erreichen und segensreich wirken. In wenigen Tagen werde ich für zwei Monate nach Südafrika fliegen zu Dreharbeiten und das „Ruhegebet“ wird mich begleiten. Ich freue mich und weiß, dass Cassian gerade heute uns viel zu sagen hat.

Ruth Maria Kubitschek

 

 

 

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Wie gut, dass das Ruhegebet so verbreitet wird; es wird zum Segen für unser ganzes Land. Für uns ist es eine große Freude, wenn wir das Gebet dafür übernehmen dürfen. Mit Gottes Liebe wird es in vielen Menschen Frieden und Heilung bringen.

 

Gemeinschaft Maria Friedenskönigin

Monika Pohlt

Ich kann mir vorstellen, dass das Buch “Das Ruhegebet einüben” viele Menschen dazu motivieren kann, diesen Weg zu beschreiten, den Sie sehr einfühlsam und auch für den Laien mitten in der Welt nachvollziehbar darstellen. Die praktischen Hinweise sind gut verständlich und machen Mut, sich auf diesen Weg zu begeben.

Es wird auch deutlich, dass schon viele andere diesen Weg mit großem inneren Gewinn schon gegangen sind. Ihre Erfahrungen sind hier mit eingeflossen.

Möge das Buch viele Menschen an das Ruhegebet heranführen!

Abt em. Emmeram Kränkl Benediktinerabtei 82067 Schäftlarn

Ich mache zurzeit die Erfahrung, dass sich manches in meinem Leben ändert.

• Ein Beispiel dafür: Als Pfarrer einer großen Pfarreiengemeinschaft (2 Pfarreien und 10.000 Katholiken) habe ich natürlich manchmal „Stress“. In diesem Sommer war ich sogar ziemlich – körperlich und seelisch – am Boden.

Die letzten Wochen haben mir deshalb noch mehr bewusst gemacht, dass ich Prioritäten setzen muss und dass die oberste Priorität JESUS heißt.

Das bedeutet praktisch, dass ich manches etwas zurückschrauben muss: z.B. „überflüssige“ Sitzungen, die sich oft bis zu späten Abend hinziehen… natürlich sind nicht alle Sitzungen „überflüssig”!

• Ich habe Situationen erlebt – gerade bei „Trockenheit“ in denen ich aus dem Ruhegebet fliehen wollte.

• Genauso aber habe ich Situationen erlebt, in denen ich im Ruhegebet bleiben wollte.

Ich freue mich täglich auf die nächste Zeit des Ruhegebetes und es geht mir ab, wenn ich einmal keine Zeit dafür finde.

 

Pfarrer Ralf Gössl, Gersthofen

 

Ich werde den Schwestern unseres Konventes vorschlagen, die DVD zum Ruhegebet nach dem Heiligen Johannes Cassian zur Betrachtung anzuhören.

Die Faltblätter werden sicherlich für unsere Gäste interessant sein.

Sr. M. Immaculata

Monastero Santa Croce delle Clarisse

Capuccine Tedesche

Assisi

 

Das tägliche Ruhegebet gibt mir Kraft und Freude.

Es führt mich langsam und beständig zu einer großen, inneren Freiheit, nach der ich mich sehne!

Frei sein von Gedanken, Blockaden, fesselnden Beziehungen … um mich ganz von Grund und Ziel allen Seins erfüllen, anfüllen lassen zu können.

Wie wunderbar!

P. K., Königsbrunn

 

Die Angaben Ihrer Bücher habe ich jetzt gut nutzen können für die Auswahl von Geschenken, weil einige Schwestern jetzt Jubiläen feiern.

Trotz Sorgen geht es mir gut, ich versuche, mein Vertrauen auf Gott zu setzen.

 

Generaloberin Sr. Brigitte Gölles

Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis, Graz

 

“Das Ruhegebet einüben” ist wirklich sehr schön geschrieben, mit vielen hilfreichen Hinweisen für Anfänger sowie Vertiefungen für Fortgeschrittene.

Es ist ein Genuss für die Seele und für das Herz, dieses Buch zu lesen und verinnerlichen: Es strahlt Gottes Liebe aus!

 

Dr. Roberta Moncalero, Augsburg

 

 

 

Die Auswirkungen des Ruhegebetes sind vielfältig zu spüren.

Meine zwei stillen Zeiten täglich sind mir kostbar geworden und fehlen nicht an der Arbeitsleistung.

Sr. Ursula Bittner, Paderborn

 

Das Ruhegebet vollziehe ich mit großem persönlichem Gewinn.

Ich bin dankbar, dass dieses Buch erschienen ist und kann es von ganzem Herzen unserer Leserschaft empfehlen.

 

Thomas Schürer

Durchblick e.V., Östringen

 

Ich habe so viel zu tun wie noch nie; ich habe unendlich viele Baustellen und weiß nicht, wie ich das alles schaffen soll.

Aber ich bin immer noch ganz ruhig dabei.

Ich mache außerdem die Erfahrung, dass alles zur rechten Zeit gelingt.

Das sind Auswirkungen vom Ruhegebet. Es ist eine tolle Erfahrung.

Sr. Theresia W., Dernbach

 

Ich durfte bereits eine positive Veränderung durch das Ruhegebet in meinem Leben spüren.

Durch das Verhalten anderer Menschen mir gegenüber, auf welche ich anscheinend eine positive Wirkung hatte, habe ich das merken können.

Ich weiß, dass diese Wirkung nicht aus mir selbst kommen kann, sondern von Gott geschenkt wurde.

St. K.

Ja, es stimmt – meine Seele wird frei gemacht von altem “Schrott” – ich spüre, dass eine Menge von “unten” hoch kommt und ich fühl mich manchmal sogar hundeelend. Aber dann lasse ich wieder alles los, gebe es Jesus und es stellt sich meist sofort eine Besserung ein. Das Ruhegebet hilft mir sehr.

Meine Seele liebt es anscheinend so sehr, dass ich Morgens immer rechtzeitig aufwache und dann auch immer ganz wach bin und sofort mit Freude das Ruhegebet bete.

Das erstaunt und freut mich zugleich sehr. So brauche ich mich nicht zu sorgen und kann mich immer darauf verlassen, dass es ganz von selbst funktioniert.

Ich bekomme auch immer ein Zeichen, kurz bevor der Wecker läutet, sodass ich nicht erschrecke. Ist das nicht wunderbar?

E. G., München


Das Ruhegebet einüben

Verlag: Herder, Freiburg
ISBN: 978-3-451-32397-3

3. Auflage
Preis: 12,99 Euro - E-Book 9,95

VIDEO “Das Ruhegebet einüben”

DVD-Set mit vier DVDs
Zu erhalten bei:

K – TV
Kirchstraße 9
88145 Opfenbach

Tel.: 08385 3949990
info@k-tv.org

Preis 12,80 Euro

Buch: “Ruhegebet”

Verlag: Katholisches Bibelwerk, Stuttgart
ISBN:978-3-460-27175-3

Preis: 12,90 Euro

VIDEO – “Ruhegebet”

Sechsteilige Sendereihe mit einem vorgeschalteten Gespräch von 30 Minuten über das Ruhegebet.

Kompakt-Kursus, zwei DVDs

Zu erhalten bei:

SCM-Shop (Stiftung christlicher Medien)
im ICMedienhaus
Max-Eyth-Straße 41
71088 Holzgerlingen
Telefon: 07031 7414-177
Email:bestellen@scm-shop.de

Preis: 27,00 Euro

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